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Berufsbezogene B2-Kurse nach DeuFöV

Mit der berufsbezogenen Deutschsprachförderung werden arbeitssuchende Migranten und Flüchtlinge auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Diese Kurse sollen schnell auf die Integrationskurse folgen.
Die abw-Sprachschule führt die Teilnehmer in einem Basismodul mit 400 Unterrichtseinheiten (UE) oder mit 500 UE (Brückenelement) von B1 zu B2 und schließt mit einer telc-Prüfung ab.

Wer an den Berufssprachkursen teilnehmen kann, entscheiden die Jobcenter und Arbeitsagenturen. Voraussetzung für die Teilnahme an einem B2-Kurs ist aber immer das Sprachniveau B1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER). Zudem müssen Sie arbeitsuchend gemeldet sein und/oder beziehen - in der Regel - Leistungen nach SGB II (Hartz IV) oder SGB III (Arbeitslosengeld) oder Sie suchen eine Ausbildungsstelle, sind bereits in der Ausbildung oder Sie durchlaufen gerade das Anerkennungsverfahren für Ihren Berufs- bzw. Ausbildungsabschluss.
Die Kurse sind für Menschen mit Migrationshintergrund aus folgenden Gruppen:

  1. Zugewanderte, einschließlich der Geflüchteten, die sich im Anerkennungsverfahren befinden und eine gute Bleibeperspektive haben (Syrien und Eritrea). Ausgeschlossen sind Menschen aus sicheren Herkunftsländern.
    Teilnehmen können auch Personen mit Aufenthaltsgestattung gemäß § 45a Abs. 2 Satz 3 AufenthG (nach drei Monaten gestattetem Aufenthalt).
    Auch Geduldete haben seit August 2019 nach sechs Monaten "geduldetem" Aufenthalt unter bestimmten Voraussetzungen (§ 4 Abs 1 Satz 2 Nr. 1 und Nr.2 DeuFöV) Zugang zu Berufssprachkursen.

  2. EU-Bürgerinnen und -Bürger sowie

  3. Deutsche mit Migrationshintergrund.

Termine für B2-Kurse:

12.03.2020 — 24.09.2020 (4-tägig, vormittags/Vollzeit 20 UE, insgesamt 500 UE)
06.04.2020 — 22.02.2021 (3-tägig, abends/Teilzeit 12 UE, insgesamt 500 UE)
06.04.2020 — 9.12.2020 (3-tägig, abends/Teilzeit 12 UE, insgesamt 400 UE)
20.04.2020 — 28.09.2020 (4-tägig, vormittags/Vollzeit 20 UE, insgesamt 400 UE)

Die Berufssprachkurse werden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert.